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Niederlande stellen feste Poller auf, um Lkw-Parken auf dem Standstreifen zu stoppen

Rijkswaterstaat installiert dauerhafte Poller bei Rastanlagen in Nordbrabant und Limburg, um zu verhindern, dass Lkw auf dem Standstreifen halten. Bußgeld: 329 Euro.

CP-Redaktion

Rijkswaterstaat, die niederländische Straßenbehörde, stellt feste rot-weiße Poller auf dem Standstreifen direkt nach Rastanlagen auf, um zu verhindern, dass Lkw dort während der Pflichtruhezeit halten. Die Behörde bezeichnet die Praxis als “levensgevaarlijk” — lebensgefährlich —, weil ein nachts stehender Lkw auf dem Standstreifen zu spät erkannt wird.

An mehreren Stellen in Nordbrabant, im Korridor der A16 (Fall Hazeldonk), stehen die Poller bereits, und die Installation wird auf Limburg ausgeweitet: Der erste bestätigte Fall ist die Rastanlage Romeinse Put an der A73 bei Venray, wo im Sommer 2026 aufgestellte provisorische Pylonen jetzt durch feste Poller ersetzt wurden.

Unnötiges Halten auf dem Standstreifen bleibt mit einem Bußgeld von 320 € zuzüglich 9 € Verwaltungskosten — insgesamt 329 € belegt. Die niederländische Fachpresse bringt das Problem mit einem strukturellen Defizit von rund 4000 sicheren Lkw-Stellplätzen in Verbindung, vor allem in diesen beiden Regionen — laut Branche der Grund, warum Fahrer auf den Standstreifen auswichen. Eine zwei Tage später veröffentlichte Reaktion der Branche fordert Investitionen in neue Stellplätze statt nur die Sperrung des Standstreifens.

Für Fahrer zwischen Randstad und Deutschland kommt das zur Lkw-Sperrung auf der Merwedebrug an der A27 hinzu: Der Standstreifen bei diesen Rastanlagen fällt als informelle Ausweichmöglichkeit bei Hazeldonk oder Venray weg. Es lohnt sich, rechtzeitig einen Stellplatz zu reservieren, etwa bei Hazeldonk oder Maasvlakte Plaza.

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Quellen

NiederlandeParkenVerkehrssicherheit

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