Deutschland: A59 neun Monate zwischen Monheim und Düsseldorf gesperrt, Richtung Düsseldorf
Die Autobahn GmbH hat seit dem 2. Oktober für rund neun Monate die Fahrtrichtung Köln→Düsseldorf der A59 zwischen Monheim-Süd und Düsseldorf-Süd vollständig gesperrt, für eine grundhafte Fahrbahn- und Brückensanierung. Die offizielle Umleitung führt über die A542, A3 und A46 — wer die Rhein-Ruhr-Region Richtung Niederlande oder Norddeutschland durchquert, sollte zusätzliche Zeit einplanen.
Wer die Rhein-Ruhr-Region auf der rechten Rheinseite Richtung Niederlande oder Norddeutschland durchquert, hat seit dem 2. Oktober ein Teilstück weniger auf der A59 zur Verfügung. Die Autobahn GmbH, die Bundesgesellschaft für Autobahnen, hat die Fahrtrichtung Köln→Düsseldorf zwischen den Anschlussstellen Monheim-Süd und Düsseldorf-Süd — rund 12 km — vollständig gesperrt und plant, dies bis zum 30. Juni 2027 beizubehalten, fast neun Monate.
Warum gesperrt wurde
Die Bauarbeiten erneuern die Fahrbahn, sanieren Brücken und verbessern die Entwässerung auf einem Abschnitt mit geschädigtem Beton. Es handelt sich um die zweite Phase eines größeren Vorhabens auf der A59, das laut Autobahn GmbH erst 2035 abgeschlossen sein wird; die Gegenrichtung, Düsseldorf→Leverkusen, wurde bereits in einer früheren Phase saniert und ist wieder normal befahrbar.
Die Pflichtumleitung
Die offizielle Umleitung führt über die A542, weiter über die A3 und zurück über die A46. Der ADAC Nordrhein-Westfalen warnt, dass die Auswirkungen über die Umleitungsautobahnen selbst hinausreichen: Auch das nachgeordnete Straßennetz rund um Monheim wird mehr Verkehr sehen, da die L402 (Knipprather Straße) ebenfalls vollständig gesperrt ist.
Neun Monate sind lang genug, um die gewohnte Route zu überdenken, anstatt sich auf die tagesaktuell ausgeschilderte Umleitung zu verlassen — besonders für alle, die diese Verbindung zwischen Portugal oder Spanien und dem Nordwesten Deutschlands oder den Niederlanden regelmäßig fahren.